Es wird wieder « geslammt » was das Zeug hält

Am 26.10.2017 fand in der NRW-Landesvertretung zum nun dritten Mal ein Poetry Slam statt. 4 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands kamen zusammen um gegeneinander anzutreten.

19:40h: Es ist voll in der nordrheinwestfälischen Landesvertretung. Jeder einzelne Tisch ist besetzt und die Kellner haben alle Hände voll zu tun, hier und dort Häppchen und belegte Brote zu verteilen. Der Poetry Slam steht an und die Plätze sind begehrter denn je. Heute Abend treten Katinka Buddenkotte, Sascha Thamm, Christofer mit f und Bea Wypch gegeneinander an.

Die Regeln eines Poetry Slam sind nicht sonderlich kompliziert: Jeder Künstler trägt einen Text vor, dieser muss von ihm selbst verfasst sein. Die Dauer einer Performance beträgt maximal 6 Minuten. Sind all diese Kriterien erfüllt, heißt es nur noch, die zufällig im Publikum ausgewählte Jury und vor allem die Leute von sich und seinem Werk zu überzeugen. Die höchste und niedrigste Wertung wird jeweils weggestrichen um ein faires Ergebnis zu erhalten.

Um 20:00h geht es los. Die Moderatoren eröffnen das Event. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von einem Pianisten und Sänger, der einen großen Teil zur guten Stimmung beiträgt.

Katinka Buddenkotte aus Münster ist die erste, die ihren Text vorträgt. Sie erzählt von einem Krimiabend mit ihren Eltern und bringt das Publikum an vielen Stellen zum Lachen. Sie erntet einen ordentlichen Applaus für ihren Auftritt.

 

Als zweites tritt Christofer mit f aus Herne auf und führt uns als Captain Latin durch den Supermarkt. Er erläutert uns aus auf witzige, fast rappende Weise die Namen der Produkte, die er dort vorfindet.

Der nächste Teilnehmer heißt Sascha Thamm, der das Publikum mit seinem humorvollen Text über einen Nachmittag auf der Kirmes begeistern und für sich gewinnen kann.

Die vierte und letzte in dieser Runde ist Beatrice Wypchol. Die junge Frau trägt einen poetischen Text vor und bringt das Publikum spürbar zum Nachdenken. Auch ihre Performance findet großen Anklang.

Nach einer viertelstündigen Pause tragen schließlich alle Slamer in umgekehrter Reihenfolge einen zweiten Text ähnlicher Art vor. Nach dieser Runde stehen nun die Finalisten fest: Sascha Thamm und Beatrice Wypchol konnten Publikum und Jury am erfolgreichsten von sich überzeugen. Sie treten nun in einer letzten Schlussrunde gegeneinander an. Der Applaus des Publikums entscheidet über den Gewinner.

Beide begeistern das Publikum, doch am Ende ist es Sascha Tamm, der mit seiner Performance den Poetry Slam   gewinnt.

Während sich nun die ersten Besucher wieder auf den Heimweg machen, haben die Teilnehmer, insbesondere der Sieger, noch alle Hände voll zu tun Bücher bzw. CDs zu verkaufen und zu unterschrieben. Währenddessen haben wir die Zeit genutzt, Christofer mit f zu interviewen. (Der Artikel dazu ist ebenfalls online).

Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend. Das Essen hat geschmeckt und der Slam war gut organisiert. Alle Teilnehmer haben das Publikum weitestgehend überzeugt und nicht nur einmal zum Schmunzeln, Lachen oder Nachdenken gebracht. Die Stimmung war bis zum Ende entspannt und ausgelassen.

Antonia Siebert, Jan Thiel, Jonas Kühne / S5DE / EEB1 Uccle

Fotos: Alexander Louvet

2 pensées sur “Es wird wieder « geslammt » was das Zeug hält

  • 11 janvier 2018 à 20 h 18 min
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    Sehr interessanter Artikel! Da bekommt man sofort lust sich mal wieder einen Poetry Slam anzusehen!

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    • 13 janvier 2018 à 13 h 40 min
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      Da bin ich ganz deiner Meinung, wir sollten jns mal umschauen und zusammen zu einem Poetry Slam gehen!

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